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Nachteilsausgleich

Unser Ziel ist es gleichwertige Studienmöglichkeiten zu schaffen, sodass das universitäre Leben auch Studierenden mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung offen steht.

Um dies zu ermöglichen können Studierende einen Antrag auf Nachteilsausgleich bei länger andauernder oder ständiger Behinderung, chronischer oder psychischer Erkrankung stellen.

Mit dem Nachteilsausgleich können die Prüfungsmodalitäten geändert werden. Beispiele hierfür sind: Ein separater Prüfungsraum, eine Verlängerung der Bearbeitungszeit bei zeitlich befristeten Prüfungsleistungen oder die Umwandlung der Prüfungsform.

Der individuelle Nachteilsausgleich wird, nach Vorlage eines fachärztlichen Attests, und einer persönlichen Beratung in der Sprechstunde nach den Bedürfnissen des/der einzelnen Studierenden ausgefüllt.
Wichtig ist, dass auf dem ärztlichen Attest die Folgen und Auswirkungen der Behinderung oder Erkrankung für die Prüfungssituation beschrieben werden (nicht die Diagnose selbst) und welcher spezifische Nachteilsausgleich benötigt wird.

Mit seiner Unterschrift gibt der Beauftragte für Studierende mit Behinderung seine Empfehlung zur Gewährung des Nachteilsausgleichs ab.
Der Antrag auf Nachteilsausgleich wird dann im Anschluss von den Studierenden beim Prüfungsamt eingereicht, der Fachprüfungsausschuss entscheidet schließlich über die Genehmigung oder Ablehnung des Antrages.

Hier können Sie die Handreichung zum Umgang mit Nachteilsausgleichen im Prüfungswesen der Bergischen Universität Wuppertal herunterladen.

Hier können Sie das Formular zur Beantragung eines Nachteilsausgleiches herunterladen.

Für weitere Informationen zum Thema Nachteilsausgleiche im Studium empfehlen wir außerdem die Infozusammenstellung des Deutschen Studentenwerks.

 

Wichtig: Die Beantragung eines Nachteilsausgleichs sollte nach Möglichkeit spätestens 4 Wochen vor der betreffenden Prüfung erfolgen. Sie benötigen hierzu ein Attest Ihres Arztes/Therapeuten.

Studieren Sie mehrere Teilstudiengänge (z.B. im Rahmen eines Lehramtsstudiums), müssen Sie für jeden Teilstudiengang einen Nachteilsausgleich beantragen, da jeweils unterschiedliche Fachprüfungsausschüsse entscheidungsberechtigt sind.